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Mit dem Chopper über Toronto

By 19. Dezember 2016 One Comment

Mit dem Chopper über Toronto

Wir waren bereits auf dem CN Tower, um auf Toronto herunterzugucken. Von einem Studienkollegen habe ich zusätzlich erfahren, dass man für nur 50$ einen Helikopterflug über Toronto machen kann. Das ist billiger als auf den CN Tower zu gehen? Das liegt daran, dass in den kleinen Chopper (klingt cooler!) ein Pilot und drei zusätzliche Passagiere hineinpassen. Da stellt sich der Helikopterflug logischerweise als Pärchenaktivität dar und ein Platz bleibt frei. Der normale Platz kostet 100$ und der Single Seat 50$. Deshalb sind Tobi und ich auch an verschiedenen Tagen geflogen. Ich war ganz verwirrt als ich zu dem Büro des Veranstalters komme und die Frau mich sofort fragt, ob ich denn Ferdinand wäre, weil gestern schon der Tobi da war. Die hatten ein bisschen geplaudert. Für diesen Tag war ich zudem besser ausgerüstet als sonst. Ich hatte meine und Lenas Kamera dabei, was dazu führte, dass mich ungefähr jeder gefragt hat, ob ich professioneller Fotograf sei. Klar! Der Sinn hinter den zwei Kameras war, dass ich keinen Objektivwechsel machen muss und ich so viel vom Flug genießen kann wie möglich. Wir starteten in die Luft und flogen etwa sieben Minuten über Toronto. Ein wirklich schöner Anblick und ganz anders als vom CN Tower aus. Lasset die Bilder für sich selbst sprechen! Tobi hat mal wieder richtig gute Videos gemacht.

Flying over Toronto in a helicopter. ?#torontofromabove #helicopter #Canada #studyabroad #nofilterneeded

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My first time in a helicopter. What an amazing experience flying over Toronto! ?? #helitours #toronto

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Ferdi & Tobi in Kanada

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Lülü auf dem Weihnachtsmarkt

Was jedoch gar nicht professionell war als ich das erste Mal auf einem Daytrip meine SD-Karte nicht dabei hatte. Wir fuhren mit der U-Bahn zum High Park. Jap, richtig gelesen. U-Bahn, nicht Uber. Bis zum heutigen Tag bin ich genau zweimal U-Bahn in Toronto gefahren. Am ersten und an diesem Tag. Ich vergesse ab und zu, dass wirklich viele Torontonians sich auf diese Weise durch Toronto bewegen. Der High-Park ist wirklich wahnsinnig schön, auch wenn das große Maple Leaf nicht mehr rot ist. Vor allem kann die Noemi sehr gut mit Eichhörnchen, weshalb es möglich war, ein Selfie mit einem Eichhörnchen zu machen. Danach ging es in Tobis Lieblings veganes Restaurant Hogtown Vegan, wo ich Unchicken mit Waffeln gegessen habe. Total verrückt, aber schmeckt richtig gut und füllt dermaßen! Am Abend sind wir wieder mal auf den Christmas Market im Distillery District gegangen. Einen Glühwein für 8,50$ kann man sich schon mal gönnen! Bei dem geht ja Lenas Herz auf, wie ich es selten gesehen habe. Sie hat bei uns auch den Begriff “Lülü” eingeführt für Glühwein, der sich überraschend schnell etabliert hat und jetzt in der Weihnachtszeit mehrmals täglich im Gebrauch ist. Wer nicht weiß, warum es Lülü heißt, soll mal heute Abend auf den Weihnachtsmarkt gehen und mal die ein oder andere Tasse trinken.

 

Weißwurstfrühstück in Kanada

Die letzten Jahre wurde das deutsche Clasico Bayern gegen Dortmund öfters mal bei den Stöhrs daheim gesehen und auch hier setzten sich Dani, Olaf und Aurelien gemeinsam hin und schauten uns das Spiel auf einem 13’’ Macbook an. Dani ist Ösi, Olaf Deutscher und Aurelien Franzose. Sie entstammen zwar verschiedenen Nationalitäten, feuern jedoch alle den BVB an. Bis zum Ende kam bei Dani glaube ich nicht an, dass ich mehr Augsburg als Bayern Fan bin, da er mich aufzog, dass der BVB gewonnen hatte. Neben dem Spiel gab es ein kleines Weißwurstfrühstück. Ich kann mir vorstellen, dass parallel in der Mitteleuropäischen Zeitzone Steffen dasselbe gegessen hat, weil das die Familie jeden Samstagabend pünktlich um 18 Uhr isst. Wir kauften die Weißwürste hier im Loblaws an der Wursttheke “German Sausage” und noch Brezeln. Eine Brezel kostet ganze 1,89$ – stolzer Preis! Kann man sich aber schon mal gönnen! Die Weißwurst war richtig heftig und lag richtig im Magen. Die hat wirklich ganz anders geschmeckt!

Dewi, Tobis englischer Roomie, hatte Geburtstag, was der britische Partygänger auch gebührend feiern wollte. Erst hatte er sich von seinem letzten Geld einen 110$ teuren Vodka gekauft, weil er Vodka liebt. Nachdem er festgestellt hatte, dass er doch noch Geld für Essen braucht, hat er diesen wieder zurückgebracht und einen für 60$ gekauft. So doof das auch klingen mag, war das zumindest eine Steilvorlage für unser Geschenk. 15 Leute legten zusammen und kauften ihm den leuchtenden Vodka. Da war er glücklich!

Happy Birthday Dewi!

A video for my friend Dewi because he loves Vodka!

 

Tobi und ich auf Tinder?

Meine Roomies sind aktiv auf Tinder unterwegs und letzten habe ich Danaca gefragt, wie denn ihr Profil aussehe, da ich interessiert war, ob da rüberkommt, dass sie ein laufender Meter ist. Ich swipe also durch ihre Bilder durch & auf einmal ist da ein Gruppenbild aus unserer WG zu sehen. Hat die das Bild einfach auf Tinder hochgeladen. Um die Eingangsfrage damit zu beantworten: ja, ich bin auf Tinder zu sehen und Tobi auch, aber Accounts haben wir keine. Sorry Mädels, haha!

 

Abgelenkte Bedienung

Bis jetzt war das Wetter wirklich sehr moderat in Toronto und sehr heiß im Sommer, aber Ende November wird es hier schon kalt für einen Deutschen. Die Kanadier sagen, dass es erst im Januar und Februar eisig wird und ein kanadischer Uber-Fahrer hat mir verraten, dass er -40 Grad in Toronto erlebt hatte. Wow! Mittlerweile mit Winterjacke unterwegs, sind wir zur Art Gallery Torontos und haben uns für Studenten kostenlose Kunst angesehen. Man nenne mich Kulturbanause, aber manchmal muss ich mir bei Kunst an den Kopf fassen. Es gab aber auch wirklich Meisterwerke, die unglaublich schön und aufwendig sind. Zum Beispiel gab es Gebetskugeln aus Holz, deren Inneres eine Geschichte erzählen und so detailreich gestaltet sind, dass es mit dem bloßen Auge gar nicht erkennbar ist. Danach ging es noch schön Burgeressen. Gegenüber vom Restaurant gab es einen Brand, was die Aufmerksamkeit der Kellnerin auf sich zog, da sie sich gar nicht konzentrieren sollte. Sie merkte dann auch enthusiastisch an, dass sie das auf keinen Fall verpassen dürfe, weil letztes mal direkt vor dem Burgerschuppen ein Unfall war und sie es nicht gesehen hat! Schlimm sowas!

 

Geschichten aus dem Aufzug

Wir fahren im Aufzug und treffen Megan und ihren Freund. Megan ist ebenfalls Tobis Roomie und hat wie viele Kanadier eine deutsche Oma (sie sagen selbst Oma). Mit Nachnamen heißt sie Durrwachter, was für Kanadier allerdings schwer auszusprechen ist. Wirklich amüsant. Man muss sich Megan als sehr dünne Person, mit kräuseligem Haar und Tattoos vorstellen, die wirklich witzig sein kann und ab und zu mal einen Kommentar dazugibt. Sie läuft also aus dem Aufzug mit ihrem Freund raus und sagt nur zum Abschied “Bye Losers!”. Ich hab sie angeschaut, hab Tobi angeschaut und war sprachlos. Das war so witzig unerwartet, ich hab mich nicht mehr eingekriegt!

 

Feuerwerk am Nathan Phillips Square

Es gibt einmal Ende November “Cavalcade of Lights” in Toronto, wo am Nathan Phillips Square Musik gespielt wird und ein kleines Feuerwerk gezündet wird. Es war mega voll und die Menschen haben sich fast überrumpelt, aber wir konnten ein schönes Plätzchen finden und dem Spektakel folgen.

Fireworks at Nathan Phillips Square ? – Calvacade 2016

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Lighting the night. Cavalcade Toronto 2016. #fireworks #cavalcade #toronto #lights #studyabroad

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Die Uni geht dem Ende zu

Wir mussten für unseren Unikurs ein Werbevideo drehen, das wirklich sehr kurzfristig stattfand. Wir setzten uns am Samstag für vier Stunden hin und zeichneten das Storyboard, filmten das ganze Sonntag nach von 21 Uhr bis 3 Uhr morgens und schnitten das Video den ganzen Montag bis 24 Uhr. Ich glaube, dass ich nie so viel in ein Projekt investiert habe, wie in dieses. Danach war ich auch echt erledigt. Die Abschlusspräsentation lief auch sehr gut. Das einzige, was mich etwas stutzig macht, ist die Tatsache, dass wir so viele Abgaben in dem Fach hatten und nie eine Note gesehen hatten. Aber wen interessieren schon Noten? Zum Abschluss waren wir schön All-You-Can-Eat Sushi essen und in einer Bar. Die anderen Fächer sind auch beendet und gut verlaufen. Ab und zu muss man sich auch hier an den Kopf fassen und lachen. Wir sollten präsentieren und wir hatten eine festgelegte Reihenfolge. Der Professor meinte, dass wir uns an diese halten außer Hailey, weil Haileys Lieblingszahl zwei ist und diese an zweiter Stelle präsentieren möchte. Wer mehr zu den Projekten wissen will, kann sich gern mal auf dem Portfolio durchklicken! Ich hatte ja keine Prüfungen an der Ryerson University, aber manche schon. Die Location war für deutsche Verhältnisse ein bisschen ungewöhnlich. Es wurde schlicht das Icehockey Feld der Ryerson Rams in einen Prüfungssaal verwandelt. Gehts kanadischer? Vielleicht wenn draußen bei Schnee die Prüfung geschrieben wird. Ich habe gehört, dass es wirklich kalt gewesen sein muss die Prüfung zu schreiben.

Ryerson Rams home ice transforms into an exam hall

The MAC is hosting Ryerson exams for the first time this semester. Watch as the Rams home ice transforms into an exam hall!

Convoo – Product Launch Video

This is a product launch video for our meal-kit delivery service called Convoo. It was developed and produced for the class RTA 989 at Ryerson University Toronto. Feel free to check out the prototype: https://invis.io/WD9IUN13T

Convoo Product Video

A Ryerson University Project RTA989 Emerging Media Markets and Enterprises Check out the prototype: https://invis.io/WD9IUN13T Writing a grocery list, waiting in line and wasting time and energy carrying grocery bags sucks. In fact, grocery shopping just sucks overall. But imagine if there was a weekly service that knows exactly which meals you love and did the shopping for you.

 

Penthouse im 54. Stock

Wir haben gesagt, dass wir mit Tobis Klassenkameraden heute Bowlen gehen würden. Wir trafen uns bei Sam’s Wohnung, der wie wir nicht wussten neben dem Air Canada Centre im 54. Stock im Penthouse bei seinen Eltern wohnt. Der Ausblick ist eigentlich noch besser als vom CN Tower! Das muss bestimmt 10k pro Monat kosten. Man kann bei ihm mit Ferngläsern über Toronto sehen und sieht neben der Wohnung die typischen Lichter des Air Canada Centres. Sam hat außerdem 37.000 Instagram Follower. Man man man, diese Rich Kids! Nachdem wir seinen kleinen süßen Hund, der für jeden Tag der Woche einen eigenen Sweater besitzt, gestreichelt haben ging es ab zum Bowling. Ich habe mich so mega darauf gefreut, werfe die erste Kugel und es zieht in meinem Unterarm, so dass ich mit rechts nicht mehr spielen konnte. Habe dass mit Links gespielt und trotzdem nur 5 Punkte weniger als Tobi. 47 ist doch gar nicht so schlecht!

 

Mit den Mädels unterwegs

Ich weiß gar nicht mehr warum, aber an diesem Abend waren nur Leni, Noemi und ich unterwegs. Wir suchten uns eine richtig schöne Bar aus, die House on Parliament heißt und ein richtig schönes Ambiente hat. Leicht britisch angehaucht, hängen hier Bilder vom Königshaus und Karten Londons. Ein wirklich gemütlicher Laden und meine Lieblingsbar in Toronto! Leni und ich stellten dann noch die Bilder an der Wand nach, was dann so aussieht:

Basteln im Allen Gardens Conservatory

Direkt neben dem Neill-Wycik ist ein kleiner Park mit einem kleinen botanischen Garten. Nach guten drei Monaten haben wir es geschafft dort einmal hinzugehen. Wir liefen durch den Garten als plötzlich drei weihnachtlich verkleidete ältere Menschen mit singen anfangen. Das war wirklich amüsant. Anscheinend war da etwas besonderes an diesem Tag, da es auch kostenlose Cookies und Hot Cider gab und Kinder wie will gebastelt haben. Manche Kinder übertreiben maßloß, wenn goldener Glitzer auf dem Tisch steht! Wer Lena in Sonntag-Mittags-Stimmung und sehen will und von Tobi lernen will wie ausdrucksstarke Mimik funktioniert, sollte sich durch den Slider klicken!

Sunday walk to the Glass dome in Allan Gardens Conservatory. Cookies, hot cider and „lovely“ christmas choir included. #conservatory #sunday #studyabroad #palmtrees #glass #dome

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Sportlich unterwegs

Erst spielten wir mit Will Volleyball. Ich habe diesen Sommer kein einziges Mal Volleyball gespielt, weshalb ich mich riesig darüber gefreut habe. Die Leute waren auch richtig gut. Dann war ich mit Dani wieder beim Squashen. Diese Österreicher sind wirklich mehr als sparsam. Er hat mich gefragt, warum ich denn nicht im Gym dusche, sondern daheim. Für mich ist der Weg so kurz, dass sich das umpacken der Kleidung nicht lohnt. Er duscht im Gym, weil die “Duschen viel schöner sind und das Shampoo umsonst.” Ich schaue ihn an und sage, dass ich es nicht glauben kann, dass er das gerade gesagt hatte. Darauf antwortet er: “Muss man schon ausnutzen!” Die Tage darauf sind wir zum Nathan Phillips Square und waren Ice Skaten! Richtig kanadisch! Hat richtig Spaß gemacht, auch wenn es am Anfang sehr ungewohnt war und hingehaut hat es mich auch fast ein paar mal! Manche fahren auf dem Platz rückwärts, Kinder sind auch kreuz und quer am Fahren oder ein als Weihnachtsmann verkleideter Typ der auch noch Saxophon beim Skaten spielt. Da muss man schon aufpassen. An diesem Abend gab es den ersten Abschied. Shit is getting serious! Fauve flog als erstes zurück nach Belgien und das schon in der ersten Dezemberwoche! Die Tage darauf ist dann Noemi abgereist, wo es bei dem ein oder anderen die ersten Tränchen gekullert sind. Man lernt sehr viele nette Leute kennen und die Zeit vergeht viel zu schnell!

Ice skating at Nathan Phillips Square was amazing! ⛸⛸ ?

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Geschichten vom Zähneputzen!

Ja, da können witzige Dinge passieren! Zum Beispiel wenn ich nur eine Hose anhabe und Zähne putze. Dann kommt Rachel – the mysterious Asian girl – aus ihrem Zimmer, sieht mich, sagt: “OMG, you don’t wear a shirt!” und geht gleich wieder in ihr Zimmer. Das war ihr wohl unangenehm. Ansonsten stehe ich im Bad, putze die Zähne, dann kommt Danaca morgens um 12 aus ihrem Zimmer und schaut rechts Richtung Küche. Ich stehe links und sage ganz leise “Boo!”. Sie erschrickt sich unglaublich unerwartet und sagt, dass sie das nicht machen könnte so früh am morgen. Dann hat sich Julian erschreckt, als ich am Esstisch saß und er in die Wohnung kam. Er hat einfach nicht erwartet, dass da jemand sitzen würde. Und dann ist da natürlich Tameika, die ich bei unserer ersten Begegnung schon erschreckt habe und vielleicht auch bei unserer letzten. Kleiner Kontext: wir haben zwei Wohnungstüren. Sie verabschiedet sich von mir und steht bei der einen Tür. Ich gehe schnell die andere Tür hinaus, ohne dass sie es merkt, stelle mich neben die Tür, aus die sie herauskommt und mache nichts. Das ist alles in 10 Sekunden passiert. Die hat sich erschreckt, huiuiui. Hach, das werd ich vermissen. Hier noch ein paar tolle Bilder von meinen Roomies als Teletubbies und Danaca als Drummerin mit den Drumsticks in den Haaren! Oder auch mit Krysten, wenn um 2 Uhr nachts noch die Haare gefärbt werden!

 

 

Meine Mentorin und die Drag Shows

Ich habe mal zu meiner Mentorin Colette gemeint, dass ich etwas kanadisches erleben möchte. Sie hat Lena und mich zu einer Drag Show gezogen. Was ist eine Drag Show? Im Schwulenviertel Torontos verkleiden sich Männer als Frauen und Tanzen in Bars. Für mich konservativen Bayer natürlich erstmal ein kompletter Schock. Man fühlt sich auch richtig beobachtet als größter Mann der Bar. Ich habe erstmal das ein oder andere Bier gebraucht, um darauf klar zu kommen. Lena hat mich einfach nur ausgelacht und sich ihren Spaß daraus gemacht. Als mich ein Mann frägt, ob ich denn schwul sei, sage ich “No” und Lena “Not yet”. Diese gewiefte Lena, die hats faustdick hinter den Ohren. Zu allem Überfluss hatte ich auch noch denselben Sweater wie ein Typ. Als ich es gemerkt habe, habe ich mich nur an den Kopf gelangt. Als er es bemerkt hat, hat er gesagt, ich solle zurück nach Deutschland gehen. Der hätte mal ein Snickers essen sollen! Interessanterweise hat es nur 3 Minuten gedauert, bis mich ein Mädchen anredet: “Ich weiß, dass du nicht schwul bist!” Okay, das ging jetzt aber schnell! Eigentlich war sie ganz nett, aber das Gespräch verlief nicht gut. Als ich gemeint habe, dass ich aus Germany kommt, hat sie es hoffe ich einfach nicht verstanden. Ich habe es ihr dreimal zugeschrien und sie hat nur gefragt: “Where is that?” Es wäre wirklich sehr komisch, wenn sie das nicht wüsste, da sich auch noch gemeint hat, dass sie Jüdin wäre. Danach war ich aber wirklich sehr perplex und abgeschreckt. Wer wissen will, was es mit den kleinen Händchen auf sich hat, darf mir gerne schreiben!

 

Tokyo Police Club

Am letzten Tag vor Chicago (Spoiler!) bin ich mit Sandra und Dani noch zu Tokyo Police Club aufs Konzert gegangen in der Hoffnung nicht herausgeschmissen zu werden! Die Band ist von Toronto und spielt vor allem Indie. Cool war auch, dass nach der Vorband erst noch der Beamer eingeschaltet wurde und wir das MLS Finale von Toronto FC gegen Seattle anschauen konnten! Auch der Sänger vom Tokyo Police Club hat danach zwischen den Songs gefragt, wie es denn steht. Schlussendlich haben sie aber im Elfmeterschießen verloren.

 

Der ein oder andere Photowalk

Jetzt wo die Uni rum ist, haben Lena und ich sogar noch mehr Zeit um kleinere oder auch mal größere Photowalks zu machen. Es ist kalt und Lena friert vor allem an ihrem Daumen, da der Handschuh dort beabsichtigt für die Handynutzung ein Loch hat. Dennoch finden wir schöne Plätze! Hier sind ein paar Bilder von den Walks!

Photowalk through Christmas decorated Toronto! Thanks for the picture @fauvevandaele! #toronto #xmasissoon #photowalk #studyabroad

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Gooderham Building alias Flatiron at night. Always good to go out for a photowalk with my favorite camerawoman @lenimohr! #flatiron #toronto #coldbutgold #fingerfreeze #camerabuddy #explorecanada

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Sometimes, you should just stop and look at the sky. Unfortunately, I don’t do this often. Fortunately, @lenimohr does and shows me these beautiful spots! #toronto #skyscrapers #financialdistrict #studyabroad #genickstarre #explorecanada

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Das war ein langer und längst überfälliger Blog Post. Ich schätze mal, dass es noch einen weiteren gibt, bevor ich mit Tobi zu reisen beginne. Da werde ich höchstwahrscheinlich keine Zeit haben, um zu Schreiben. Nächstes Mal erzähle ich von unserem spontanen Kurztrip nach Chicago!

 

Immer schön fresh bleiben

F

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